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Echovon Elisabeth Schawerda und Regina Hadraba Lyrik mit zahlreichen 4/c Zeichnungen der Künstlerin R.Hadraba 126 Seiten, steifer Einband mit Schutzumschlag, 17 x 24 cm Die Nymphe Echo ist in der griechischen Mythologie die Personifikation der Stimme, des Widerhalls. Schreiben ist ein Wiedergeben mit eigener Stimme, dem ein Hineinhorchen und -schauen vorausging. Ein Einfangen von Augenblicken im Klang der Sprache. Das Echo ist nicht identisch mit dem Objekt seiner Verursachung, sondern nimmt dessen Wellen auf, braucht Raum und Resonanz. In Worte Fassen ist ein Versuch des Erfassens, ein Antworten. Die Zeichnungen antworten auf die Gedichte, sind Echos, die ihrer eigenen Gesetzlichkeit und Leidenschaft folgen. Von der Sprache in Gang gesetzt werden sie zu Formen und Farben. Der Rhythmus der Gedichte verwandelt sich in die Dynamik der Zeichnung. Ausgehend von den sprachlichen Bildern werden neue Bilder erschaffen. So arbeiten die Schriftstellerin Elisabeth Schawerda und die Künstlerin Regina Hadraba Hand in Hand, in jeweils ihrer künstlerischen Ausdrucksform aufeinander reagierend, entstanden ist dabei ein Gesamtkunstwerk, bei welchem Gedicht und Zeichnung ein sinniges Ganzes bilden. Textprobe Eisregen Die Hasen gleiten übers Feld wie Seiltänzer folgen die Jäger und die Fee des spindelscharfen Dornröschenschlafs lacht Vogelfremd klirrt der Korallenbaum der Holunder träumt von Murano und Weingärten spannen ein silbernes Saitenspiel: Schöntod Scheintod im gläsernen Sarg | |
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Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Kunst und Kultur, Landhausplatz 1,
3109 St.Pölten
Mag.Gabriele Ecker, E-Mail: noe-literaturedition@noel.gv.at Tel: 02742/9005-15538, Fax: 02742/9005-15585 Impressum |